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Rezension: NARCISO Eau de Parfum Poudrée- Narciso_Rodriguez

Dies ist der neue Duft von #Narciso_Rodriguez. Der Designer lässt uns wissen: "Der Flakon hat eine einzigartige Rougefärbung, ein Rouge von Weiblichkeit und weiblicher Schönheit. Ein Hautton von körperlicher Sinnlichkeit."

Im gleichen Ton wie der Flakon ist auch das Etui gestaltet, in dem er enthalten ist. Dabei drückt der Designerflakon "Eau de Parfum Poudrée"  vor allem meisterliche Logik, unkomplizierte Eleganz und Reinheit aus. 

Der durchscheinende Glaswürfel offenbart ein fließendes Halboval. Während der Rougeton des Drehknopfes bewusste Weiblichkeit und Sinnlichkeit, aber auch den Ausdruck der verführerischen Qualitäten des NARCISSO Eau de Parfum Poudrée vermittelt. 

Öffnet man den Flacon und sprüht ein wenig von diesem betörenden Duftes auf das Handgelenk, so nimmt man einen leicht pudrigen Moschuston im Herzen von NARCISO Eau de Parfum Poudrée wahr. 

Zudem entfaltet sich eine samtweiche florale Komposition von weißen Jasminblüten und der bulgarischen Rose, aufgefangen im einzigartigen Holz weißer und schwarzer Zeder und des Vetiveröls. So erhält der Duft Wärme und Strahlkraft. 

Das Ergebnis ist ein magisch aufgeladener, unwiderstehlicher Reiz. Verführung pur. NARCISO Rodriguerz kommentiert: "Der ursprüngliche NARCISO_Duft sollte sexy sein wie kein Parfum zuvor. NARCISO Eau de Parfum Poudrée drückt die Essenz von Weiblichkeit auf noch verführerische Weise aus. Sanft und stark zugleich, und immer unwiderstehlich."

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dass die Herznote eine lang anhaltende tiefe Spur des Dufts auf der Haut, einer Erinnerung gleich,  hinterlässt, die man nicht mehr missen möchte. 

Sehr empfehlenswert 

Helga König

NARCISO Eau de Parfum Poudree 50 ml € 80.00
NARCISO Eau de Parfum Poudree 90 ml € 99.00 

Ab Mai 2016 in autorisierten Parfümerien erhältlich

Rezension: For The Love Of Style- Corinna Williams & Nina Zywietz- teNeues

Die Autorinnen des Bildbandes sind Corinna William und Nina Zywietz. Sie befassen sich in diesem Buch mit einzelnen Stilrichtungen in der Mode und wollen Orientierung schaffen vor allem im Bereich von Lables und Designern.

Für jede wichtige Stilrichtung haben sie fünf Designer zusammengestellt und drei, die aufbrachen, um den neuen Look neu zu interpretieren. 

Das Buch ist in 10 Kapitel untergliedert und beginnt mit dem Kapitel "PURE". Hier geht es um Designermode, die durch simple Schnitte und hochwertige Materialien besticht. The Big 5 sind hier die Lables Victoria Backham, Céline, Jill Sander, Calvin Klein Collection und The Row

Vorgestellt werden jeweils neue Kreationen aus der Frühjahrs- und Sommerkollektion  2016. Dazu kommen drei trendige Vertreter und zwar Ryan Roche, M. Martin und Ellery. Hier begeistert die Designerin Ryan Roche besonders. Cleane Kashmirponchos, supersofte XL-Pullover, Strickkleider und dezente Farben begeistern die Betrachterin, die neugierig weiterblättert und  sich als dann mit Romantic& Bohemian konfrontiert sieht. 

Hier sind die Lables Missoni, Isabel Marant, Chloé, Valentino und Etro angeführt. Besonders überzeugend ist hier Etro mit seinen wallenden Kleidern aus Seidenchiffon, seinen Tuniken und Maxiröcken, die das Weibliche der Trägerinnen betonen und sie zur Märchenfee machen. Auch hier dann wieder folgen drei Trendige im Anschluss,  bevor fünf typisch amerikanische Lables gezeigt werden, konkret Tory Burch, Ralph Lauren, Tommy Hilfinger, Gant und Michael Kors. Als Fan von Ralph Lauren begeistert mich dessen neue Kollektion, weil sie fröhlich-bunt  ist und Lebenslust ausstrahlt. Schöne Schnitte und ein gelungenes Design beeindrucken auch in diesem Jahr wieder. Bill Blass einer der Trendigen mit dem Jungdesigner Chris Benz interpretiert nun Glamour-Looks neu.

Auf diese Weise lernt man viele interessante Stilrichtungen kennen, die hier alle aufzuzählen, wohl zu weit führen würde. Fantastisch sind natürlich die italienischen Lables wie etwa Gucci und Prada und die dortigen Trendigen, die dokumentieren, was Zeitgeist eigentlich bedeutet. 

Stella Jean zeigt wie afrikanische Wachsstoffe zu traditionell europäischen Silhouetten geschneidert werden

Immer wieder klären junge Designer auf, was man im Kleiderschrank auf jeden Fall haben sollte, so etwa ein Paar Moccasins. Irgendwann dann findet man Denim- Style und hier Lables wie Levi`s, auch Wangler und Diesel und denkt, das Klassische  ändert sich kaum. 

Dann gibt es noch Avantgardistisches. So etwa von Yohji Yamamoto und sehr raffiniert geschnitten von Sacai und ganz zum Schluss Lables wie Dior, Chanel, Louis Vuitton und Saint Laurent. 

Traumhaft schön  sind alle Präsentationen.  Insofern  bereitet Freude, sich in dieses Buch zu vertiefen und dabei festzustellen, dass der Zeitgeist nie vielfältiger war als heute und dies in der Vielfalt der Stile sehr gut zum Ausdruck kommt.


Das Buch ist überall im Handel erhältlich
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Rezension: ROSE COUTURE- ELIE SAAB- Le Parfum

ROSE COUTURE ist der neue Duft von ELIE SAAB. Gehalten ist er in zartem Pastellrosa. Genau diese Farbe auch hat das Etui, das dezente Rosenornamente erkennen lässt, die in den Karton eingeprägt worden sind. 

Dem vielversprechenden Etui kann man einen ikonisch, facettenreichen Flakon entnehmen, der die wunderbare Kreation des Parfümeurs Francis Kurdjian enthält. 

Der Designer Elie Saab will mit ROSE COUTURE seine Vorstellung von Ästhetik zum Ausdruck bringen und zwar durch ein Thema, das ihn sehr berührt. Dabei handelt es sich um Blumen. 

Diese sind nicht nur für ihn das Symbol absoluter Weiblichkeit und insofern eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration des Designers, die in seinen Kollektionen einen virtuosen Ausdruck findet. 

Seinem gedanklichen Paradies entnimmt Elie Saab mit viel Enthusiasmus Farbnuancen der Rose, um mit ihnen gestalterisch tätig werden zu können.

Sprüht man den Duft auf den Puls und wartet einen Augenblick, so entfalten sich Nuancen von Rosenhonig, die strahlenden Orangenblüten Leuchtkraft verleihen. Bereits in der Kopfnote sind die Frische und der feine Duft von Pfingstrosenblättern wahrnehmbar. 

In der Herznote dann wird Rosennektar durch fruchtige Komponenten abgerundet und erhält durch Vanille eine dezente, süße Nuance. Ein Hauch von Jasmin, durchscheinend wie Seidenmusselin, schenkt diesem betörenden Eau de Toilette einen süchtig machenden Akkord. 

Die luftige Komposition, die man als Ode an den Monat Mai interpretieren kann, wird durch holzige Basisnoten getragen. Sandelholz und Patschuli sorgen dafür, dass das Paradiesgefühl authentisch vermittelt werden kann. 

Das Topmodel Toni Garrn zeigt bei der Präsentation von ROSE COUTURE selbstbewusst ihre Weiblichkeit. Für die Präsentation des Eau de Toilette hat Elie Saab ein Seidenkleid mit extravaganter Schleppe entworfen. Mit seinem Blumenmotiv auf pastellrosa Hintergrund soll es die strahlenden Noten des neuen Dufts verkörpern, Dass dies gelungen ist, kann ich bestätigen.

Sehr empfehlenswert
Helga König

Ab März 2016 in autorisierten Parfümerien

Rezension: #Issey_Miyake- # TASCHEN

Issey Miyake kam 1938 in Hiroshima zu Welt. Nach einer Ausbildung als Grafikdesigner ging er nach Paris, um die Couture zu studieren. Er arbeitete damals bei Laroche und Givenchy. In New York präsentierte er 1971 seine erste eigene Kollektion und zeigt seine Kreationen  seit 1973 in Paris, wobei die Stoffe und die Kleider  hierfür in Japan produziert werden. 

Issey Miyake strebt schon immer nach einer Verbindung zwischen Ost und West. Dabei hat er niemals seine Wurzeln verleugnet. Sein Ziel sieht er darin, die Lücke zwischen dem Vollkommenen und Unvollkommenen zu finden. 1983 teilte er der "New Yorker" mit, er wolle gänzlich neue Wege in der Mode beschreiten. Diesem Vorsatz ist er treu geblieben.

Rechtzeitig zur großen Miyake-Ausstellung im National Art Center Tokio wird im vorliegenden Bildband die Geschichte der Issey Miyakes Mode thematisiert und dokumentiert wie intensiv der Modeschöpfer sich von Anfang an mit Textilforschung, mit Stoffen, Strukturen und Techniken befasst  und wie mutig er seine Vision von einem Brückenschlag zwischen Tradition und Innovation, Natur und Technologie, östlicher und westlicher Kultur verwirklicht hat. 

Der Werk zeichnet Miyakes  Karriere von den frühen Jahren und der Gründung des Miyake Design Studios 1970 in Tokio über sein revolutionäres A Piece of Cloth-Konzept, die Entwürfe der Body Series der 1980er-Jahre und der Miyake Pleats-Kollektion der 1990er bis zu den praktischen Pleats Please-Alltagsstücken nach. 

Miyakes Zeitgenossin, die Fotografin Yuriko Takagi, arrangierte seine  spektakulären Kreationen unter anderem vor der imposanten Kulisse Islands. Kulturikone Kazuko Koike führt chronologisch durch seine faszinierenden Kollektionen und kommuniziert ein noch nie dagewesenes Profil von Miyake, seinen Visionen und Inspirationen. 

Taschen resümiert: "Eine Pflichtlektüre für jeden Modeschöpfer, -studenten und -fan und eine fesselnde Hommage an einen der innovativsten Modemacher unserer Zeit." Dem Fazit schließe ich mich gerne uneingeschränkt an. 

Die Texte sind in englischer und japanischer Sprache abgedruckt. Die gezeigten Modelle wurden nach Jahrgängen geordnet. 

Sich mit den Kreationen im Buch auseinanderzusetzen, heißt für mich, Issey Miyake in seinem Anspruch zu  begreifen und als Liebhaberin seiner Düfte verstehen zu wollen, dass sich in diesen eventuell genau das spiegelt, was seine Modekreationen ausmachen. 

Sehr empfehlenswert. 

Helga König

Überall im Fachbuchhandel erhältlich. 

Onlinebestellung: TASCHEN oder Amazon

Rezension: #Little_Black_Book- Der #Fashionguide für Trends und Looks - #Sofie_Valkiers- Prestel

Sofie Valkier, die Autorin dieses Fashionguide ist Modebloggerin. Sie lebt in Antwerpen und erzählt zunächst ein wenig aus ihrer Vita. Die vielen tollen Fotos im Buch stammen von Marcio Bastos. 

Zunächst erfährt man ein wenig über den Stil der Bloggerin, liest über ihre Vorbilder von einst, deren jeweiliger Look sie stichpunktartig auflistet. Bilder ihrer Idole kann man sich auch ansehen. Sie nennt beispielsweise Coco Chanel, Jane Birkin  und Jackie Onassis, schreibt aber auch über moderne Stilikonen wie etwa Emmanuelle Alt und lüftet deren persönlichen Stilgeheimnisse. 

Gefallen hat mir ein Zitat von Coco Chanel, das zum Nachdenken anregt: 

"Mode ist nichts, was nur in der Welt der Kleidung existiert. Mode ist in der Luft, auf der Straße, Mode hat etwas mit Denkweisen zu tun, mit der Art, wie wir leben, mit dem, was passiert."

Blogs und Websites werden genannt, damit man sich einen Überblick über das Geschehen im Internet verschaffen verschaffen kann, dann stellt die Mode-Bloggerin zeitlose Stücke vor, die nach ihrer Ansicht jede Frau haben sollte. Dazu gehört das kleine Schwarze, ein beigefarbener Trenchcoat, ein schwarzer Blazer, eine dunkelblaue Jeans, eine Lederjacke. Sofie Valkiers ist eine Minimalistin. Ihr Konsumdenken artet nicht in einem Konsumrausch aus.  Das finde ich erfreulich.

Die Bloggerin  gibt zahlreiche gute Tipps  und reflektiert auch Accessoires. Nicht uninteressant zu lesen sind die Auflistung der Modesünden und die Überlegungen zu Schuhen. Ich stimme in allen Punkten zu. 

Verschiedene Looks kommen zur Sprache, des Weiteren verrät die Sofie Valkiers Schönheitstipps für unterwegs, nennt 24 Glamourtipps, die jeden Tag zu etwas Besonderem machen. Gefallen hat mir nicht zuletzt Tipp Nr. 15 

"Auf die Körperhaltung achten: Schultern gerade, Kopf hoch, selbstsicherer Gang.“  

Wer diesen Tipp beherzigt, wird sehen, dass  Verpackung nicht alles ist.

Wie man  sich edel kleidet, wird auch erläutert und über richtiges Shoppen wird  klug nachgedacht. 

All das liest sich spannend und ist gewiss für viele junge Frauen hilfreich, die ihren Stil noch nicht gefunden haben. Brauchbar sind die #Beautytipps und hier speziell die Tipps für schöneres Haar. Improvisieren  ist eine  sinnvolle Maßnahme, um  sich  nicht zu verausgaben.

Adressen zum Shoppen runden das Buch ab, das eine  Facette des Frauseins im Auge hat,  die  seit Anbeginn aller Zeiten thematisiert worden ist: Der Wunsch attraktiv zu sein.

Sehr empfehlenswert

Helga König
Überall im Fachhandel erhältlich
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Rezension: Kostbare #Manschettenknöpfe –Von Pablo Picasso bis James Bond – Hirmer

Einer der Autoren dieses Buches über Manschettenknöpfe  ist der Jurist und Historiker Dr. Walter Grasser. Er hatte zwei Jahrzehnte lang an der Universität München einen Lehrauftrag für Münz- und Geldgeschichte. Der  zweite Autor ist der ausgebildete Goldschmied und Schmuckentwerfer Franz Hemmerle. Er war von 1960 bis 1992 Geschäftsführer bei Hemmerle Juweliere in München und danach einige Jahre Geschäftsführer bei Bulgari Frankfurt und Bulgari München. Dr. Alexander Herzog von Württemberg der dritte Autor im Bunde war als Kunsthistoriker am Bayerischen Nationalmuseum in München tätig und hat als ausgewiesener Schmuckexperte an der Erstellung zahlreicher Publikationen zu Antiquitäten und Schmuck mitgewirkt. 

Die ersten Manschettenknöpfe tauchten im 17. Jahrhundert auf, doch erst Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie gebräuchlich. Damals waren sie dem Adel und hohen Würdenträgern vorbehalten und galten als Symbole der Macht. Die Weiterentwicklung des Herrenhemdes und dessen Manschetten zu Ende des 19. Jahrhunderts führten zur allgemeinen Verwendung der Manschettenknöpfe. Seither gehen sie in Form, Darstellung und Material stets mit der jeweiligen Mode. Dabei sind die herausragendsten Stücke zumeist im Besitz von Sammlern. Nur wenige dieser edlen Accessoires kann man bislang allerdings in öffentlichen Sammlungen oder Museen bewundern. 

Über den Unterschied zwischen Sport- Kombi- und Umschlagmanschette bleibt man nicht im Ungewissen und hat Gelegenheit, sich in der Folge über besonders kostbare Manschettenknöpfe für die letzte Zarenfamilie zu informieren und hier vor allem über Pretiosen von Peter Carl Fabergé.

Nach dem 2. Weltkrieg kamen Manschettenknöpfe aus der Mode,  doch im Laufe der 1960er Jahre wurde die Nachfrage wieder größer und zu Ende der 1980er Jahre schließlich erlebten sie erneut  eine Renaissance und sind bis heute selbstverständlicher Bestandteil der weiblichen- und männlichen Garderobe. 

Alexander Herzog von Württemberg schreibt zu Arten und Anlässen von Manschettenknöpfen sehr viel Wissenswertes und es werden eine Vielzahl dieser Accessoires gezeigt. Insider konnten übrigens vormals problemlos an der Manschette schon erkennen, welcher Gesellschaftsschicht jemand angehörte. 

Vorgestellt und visualisiert werden Manschettenknöpfe aus unterschiedlichen Zeiten und man kann sich speziell mit kostbaren Modellen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute befassen. Die einzelnen gezeigten Objekte sind sehr gut beschrieben und beeindrucken durch ihr außergewöhnliches, stets individuelles Design. Besondere Aufmerksamkeit erregten bei der Betrachterin die Knöpfe mit ägyptischen Motiven aus dem 1920er Jahren aber auch die Saphirknöpfe von Hemmerle aus dem Jahre 1970 und die Turmalinknöpfe aus dem Jahre 2013, ebenfalls von Hemmerle. 

Wer sich mit Manschettenknöpfen ausgiebig befassen will und eine Idee von deren Entwicklung, speziell was das Design anbelangt, erhalten möchte, wird dieses Buch mit viel Freude lesen sowie aufmerksam  die Bilder betrachten und sich gewiss in diese schönen Pretiosen verlieben.

Sehr empfehlenswert. 

Helga König

Im Fachhandel erhältlich

Onlinebestellung: Hirmer oder Amazon

Rezension: #Dior- Zeitlose Eleganz-#Prestel

Dieser traumhaft schöne Modebildband des Modeexperten #Jérôme_Gautier enthält neben einer Auswahl klassischer und zeitgenössischer Modefotografien von Horst P. Horst, Cecil Beaton, Richard Avedon, Mario Testino und anderen Größen ihres Fachs, informative Texte, die dem Leser das Modelabel "Dior" nahe bringen.

Das Buch ist in sechs Kapitel untergliedert: 

Der Stoff, aus dem die Träume sind 
Strike a pose 
Die Rückkehr der Romantik 
Blumenprinzessin 
Musen 
Diors Leitlinien 

Jedes einzelne Foto ist es Wert, dass man es lange betrachtet, denn es sind Momentaufnahmen des jeweiligen Zeitgeistes, in dem sie entstanden sind. Der Modeschöpfer Christian Dior hat 1947 seine erste Kollektion vorgestellt. Seine Frühjahr/Sommerkollektion von 1947 hieß übrigens  "Corolle" (Blumenkelch). Dabei verkörperte das Kostüm "Bar" diese Linie am exemplarischsten. 

96 Modelle schenkten den Kundinnen ein neues Aussehen, das den Krieg vergessen ließ. Der Erfolg Christian Diors war riesig. "New Look" nannte man diese neue Pariser Mode, die bald in aller Munde war. Anhand von Mode-Fotos hat man Gelegenheit sich einen Eindruck zu verschaffen, wie die Kleider damals ausgesehen haben und kann sich dann in die Erfolgsgeschichte des Hauses Dior vertiefen und den Wandel der Mode optisch mitverfolgen. 

Die Modefotografien in diesem Buch verfügen über ein hohes künstlerisches Niveau und beeindrucken auch jene, die von Mode nicht ganz so viel, stattdessen von Kunst aber eine Menge verstehen. Auffallend an dieser Mode ist die Ästhetik. 

Man erfährt im Rahmen der Abendkleiderpräsentation eine Rückkehr zu Romantik. Dior interpretierte vergangene Epochen neu und kleidete Prinzessin Margret  einst ein. 

Christian Dior soll der geborene Romantiker gewesen sein, deshalb auch hat er im Wirbel seiner großen Abendkleider das Idealbild einer melancholischen Schönheit à la Watteau wachgerufen. 

Zu Beginn des 5. Kapitels über Diors Musen liest man, dass eine Wahrsagerin 1919 gesagt haben soll. "Die Frauen bringen Ihnen Glück, durch sie werden Sie Erfolg haben." Solche Frauen lernt man im Buch kennen. Dazu zählte Lauren Bacall, Elisabeth Taylor, auch Marlene Dietrich und viele andere Filmgöttinnen mehr. 

Der Bildband ist eine Hommage an Schönheit und Ästhetik, die Frauen zu dem werden lassen, was sie heute selten noch sein dürfen: Königinnen im Universum einer Romantik, die frei von all dem ist, was ihr die Eleganz rauben könnte. 

Sehr empfehlenswert. 

Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zum Prestelverlag und können das Buch dort direkt bestellen. Sie können es aber auch bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern. http://www.randomhouse.de/Buch/Dior-Zeitlose-Eleganz/Jerome-Gautier/e481359.rhd

Rezension: #Cashmere- #Andrea_Karg #Callwey

Die Autorin dieses Werkes ist die Designerin und Unternehmerin #Andrea_Karg. Sie schuf 1993 das Mode-Lable "Allude". Berit Großwendt ist Co-Autorin. Die Journalistin gilt als  Expertin für Mode, Beauty und Lifestyle. "Allude"  wird  in über 30 Ländern erfolgreich vermarktet und steht für "Luxusstrick". Dabei umfasst das Portefolio der Marke  50 Farben.

Das sehr bemerkenswerte Buch aus dem Bereich der Mode befasst sich mit der Herkunft, der Geschichte, der Herstellung und dem Design von Cashmere. Dieses Material ist sehr kostbar und führt die Klasse der sogenannten Edelfasern an. Benannt ist die Faser nach dem früheren Fürstenstaat Kaschmir im Himalaja-Gebirge. 

Gewonnen wird der Rohstoff aus dem überaus dünnen, flaumigen, körpernahen Unterhaar der Cashmere-Ziege. Diese lebt in abgelegenen Hochebenen der Mongolei, Chinas, Afghanistans und des Irans. Die Population dieser Tiere ist begrenzt und die Erträge  sind sehr gering. Pro Ziege und Jahr umfasst die Ausbeute nur circa 180 bis 200 Gramm. Das ist die Menge, die etwas für einen Pullover notwendig ist. 

Im Rohzustand soll Cashmere noch weicher als Watte sein. Dabei bilden sich später zwischen den Härchen der Wollgarne winzige Luftpolster. Dort wird die Wärme besonders gut gespeichert. Bei niedrigen Temperaturen offenbart das Material eine thermisch isolierende Wirkung. Dabei ist es atmungsaktiv sowie schutz- und geruchsabweisend. Stickwaren aus Cashmere wärmen weitaus mehr als gewöhnliche Wolle und werden weicher, je länger sie getragen werden. Wer solche Pullover besitzt, weiß um ihre wärmende Wirkung.

Untergliedert ist das Buch in die Abschnitte: Die Herkunft- Die Ziege- Die Faser- Die Produktion- Cashmere-Kompetenz- Cashmere- Company-Code- Kreativer Prozess- Zukunft und Vision- Collections-Glossar. 

Das Werk weist eine Vielzahl von Illustrationen aus längst vergangenen Tagen und Fotos aus dem Heute auf. Es visualisiert natürlich auch die Ziegen und auf einer Karte das Gebiet Cashmere, informiert über den begehrten Rohstoff und in diesem Zusammenhang über die Entwicklung der Cashmere-Schalweberei. Man erfährt wie es dazu kam, dass Cashmere aus dem fernen Osten bei uns Einzug hielt. 

Es soll übrigens Kaiserin Joséphine gewesen sein, die dem Cashmere- Schal dazu verhalf, in Europa als besonderes Accessoire  von modebewussten Damen begehrt zu werden. 

Der Wollfabrikant Ternaux war es, der 1818 den Auftrag erhielt, Cashmereziegen zu erwerben und nach Europa zu verbringen. 1300 Ziegen wurden verschifft, aber kaum eines der Tiere überlebte diese beschwerliche Reise. Man erfährt daraufhin mehr über die Züchtung in den Kolonien und Übersee,  zu denen man sich entschlossen hatte, als man feststellte, dass die Cashmere- Ziegen ein bestimmtes Klima benötigten, um gute Wolle zu liefern. Ausgiebig wird man alsdann über die Faser informiert und erfährt Wissenswertes zur Struktur, zum Aufbau, zur Qualität aber auch über die Qualifizierung. Der Marktwert richtet sich nach der überprüften Qualität. 

Im Hinblick auf die Qualitätsmerkmale wird man im Buch gut unterrichtet und weiß nach der Lektüre,  worauf man beim Kauf achten muss. Zudem wird man über die klimatischen Voraussetzungen für eine gute Produktion, aber auch über die Ernte, die Auslese und Reinigung, das Kämmen und Färben bestens  aufgeklärt und liest mehr über den Weg des Materials vom Garn zum Stück. Beantwortet werden zudem die häufigsten Fragen zur Cashmere-Pflege, die man sich genau durchlesen sollte, wenn man lange Freude an solchen  Luxus-Gütern haben möchte. 

Schlussendlich erfährt mehr über das Cashmere-Lable "Allude", das seitens Andrea Karg, der Autorin des Buches 1993 gegründet wurde und kann sich in die Kollektion des Sommers und Winters 2014, aber auch in die Kollektion des Sommers und Winters 2015 vertiefen, die "Allude" als Repräsentant subtiler Weiblichkeit outen.

Im Glossar zum Schluss lernt man alle Begriffe kennen, die man parat haben sollte, wenn man beim Einkauf beweisen möchten, dass man sich nicht so schnell ein X für ein U vormachen lässt.

Ein  sehr informatives Buch. 

Sehr empfehlenswert.

Bitte klicken Sie auf den  Link , dann gelangen Sie  zu Callwey und können das Buch dort bestellen. Sie können es aber auch direkt bei  ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.http://www.callwey-shop.de/buecher/mode-uhren/cashmere.html

Rezension: Peter J. König: teNeues- The Watch Book- Gisbert L. Brunner-Christian Pfeiffer-Belli

Es werden ja viele beindruckende Bildbände im teNeues Verlag aufgelegt, davon kann man sich ausgiebig hier bei "Buch, Kultur und Lifestyle" überzeugen. Mit dem hier vorgestellten Bildwerk "The Watch Book" ist den Autoren Gisbert L. Brunner und Christian Pfeiffer-Belli ein ganz spektakuläres Oeuvre gelungen, denn außergewöhnliche Uhren sind nicht nur die beste Zierde von beiderlei Geschlecht, sie sagen auch besonders viel über ihre Trägerin oder ihren Träger aus.

Zudem gelten sie als "das" Sammlerobjekt schlechthin und ihre Werte garantieren kontinuierliche Steigerung. Uhren als Zeitmesser gibt es seit Jahrtausenden, wenn man z.B. nur an die Sonnenuhr denkt. Als mechanisches Konstrukt wurde es zunächst etwa um das sechszehnte Jahrhundert als Standuhr entwickelt. Ludwig der Vierzehnte erwarb ein solches Exemplar aus purem Gold und mit Edelsteinen übersät, es ist heute noch im Schloss von Versailles zu bewundern.

Danach folgte die Taschenuhr, edle Pretiosen für die Damen und Herren von Rang und mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet. Um 1800 wanderten die wertvollen Zeitmesser von der Westentasche und den Damentaschen allmählich zum Arm der Besitzer und hatte dort natürlich einen exponierten Platz, um in jeglicher Form Geschmack, Reichtum und Mode zu repräsentieren.

Der Hofjuwelier Marie-Étienne Nitot fertigte zur Vermählung von Napoleons Ehefrau Josephines Sohn aus früherer Ehe mit Auguste Amalia von Bayern mehrere wertvolle Armbänder an, links und rechts zu tragen, von denen eines mit manuell schaltbarem Kalendarium, ein anderes mit einem kleinen Uhrwerk ausgestattet war. Damit kann man Nitot mit Fug und Recht als den Urheber der ersten wirklichen Armbanduhr bezeichnen. Ihm sollten viele geniale Uhrmacher folgen, die auf extrem technischen aber auch künstlerischen Niveau einzigartige Modelle an spektakulären Zeitmessern kreiert haben.

Einige der bedeutendsten Uhren-Tüftler werden hier mit ihren ausgesuchten Arbeiten vorgestellt. Alle haben gemeinsam, dass ihre Manufakturen fast zwei Jahrhunderte überlebt haben, trotz Kriege, Wirtschaftskrisen und technischem Fortschritt und der Vermassung. Immer wieder haben sich die mechanischen Edel-Produkte neu erfunden, auch heute, wo das Smart-Phone die gewöhnliche Armbanduhr als Zeit-Messer immer mehr zu verdrängen scheint.

Gerade deshalb müssen sich die klassischen Manufakturen immer kompliziertere und ausgefallene Modelle einfallen lassen, denn es gilt eine nur begrenzte Zahl von zahlungskräftigen Liebhabern zu überzeugen. Um dieses wunderbare Bild-Werk im Ansatz hier dem Leser näher zu bringen, bietet es sich an, chronologisch vor zu gehen. Schon auf dem Einband auf der Vorderseite werden neben Verlag, Titel und den beiden Autoren all die Hersteller genannt, die hier sehr umfassend vorgestellt werden.

Es sind: Audemars Piguet, Brequet, Breitling, Cartier, Chopard, Glashütte Original, Hublot, IWC, Jaeger-Lecoultre, A. Lange & Söhne, Montblanc, Omega, Panerai, Patek Philippe, Piaget, Rolex, Vacheron Constantin und Zenith.

Einige Manufakturen sind sehr bekannt wie z.B. Rolex, Cartier oder die deutsche Glashütte Original oder A. Lange & Söhne, beide im Erzgebirge in Glashütte, dem traditionellen Uhrenort beheimatet. Alle anderen, ebenfalls in eingeweihten Kreisen hoch geschätzt, haben ihre Produktionsstätten in der Schweiz, wo eine kleine Gruppe von absoluten Spezialisten sich interessante Neuentwicklungen und Komplikationen einfallen lassen. 

Insgesamt sprechen wir hier von maximal einem Dutzend von Personen, die sowohl Erfinder als auch Künstler sind. Interessant ist auch die Doppel-Seite mit der Inhaltsangabe, wo links nach der Einleitung, die jeweils in Englisch, Deutsch und Französisch geschrieben, wie übrigens alle Anmerkungen in diesem Buch, die einzelnen Hersteller eine eigenes Kapitel erhalten haben. 

Auf der rechten Seite wird der Querschnitt eines Chronographen gezeigt, dessen einzelne Scheiben übereinander in der Schwebe platziert wurden, damit man einen Eindruck hat, wie die Einzelteile ineinander gefügt sind, wenn sie im Gehäuse zusammen gebaut wurden. Die Einleitung dann gibt interessante Details preis über die Geschichte dieser einzigartigen Pretiosen, wobei natürlich die wunderbaren Abbildungen der einzelnen Modelle ganz im Vordergrund stehen. Der jeweilige Text gibt Auskunft über den individuellen Werdegang der Unternehmen. Den Schluss bildet das Glossar, das noch einmal die hier verwendeten Fachbegriffe und Daten erläutert, bevor ganz am Ende unter der Rubrik Imprint alle Personen und Firmen genannt werden, die bei der Herstellung dieses Bildbandes involviert waren. 

Abschließend muss gesagt werden, dass auch diejenigen, die sich nicht so sehr für diese Form von Uhren interessieren, durchaus beeindruckt sein werden, was die prächtigen Modelle und ihre vielfältigen Funktionen ausmachen. 

Da keine Preise genannt werden, kann der Betrachter sich uneingeschränkt an der Schönheit oder der spektakulären Erscheinung erfreuen. Erfreuen aber kann man sich erneut über die Hochwertigkeit und die fotografische Kunst dieses Bildbandes von teNeues. Ein solches Kompendium ist zeitlos, wertvoll und dient ausschließlich der visuellen Befriedigung, es sei denn, man möchte Omas üppiges Sparbuch risikolos anlegen. 

Sehr empfehlenswert 

Peter J. König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie  zu te Neues und können das Buch dort bestellen. Sie können es aber auch direkt bei Ihrem Buchhändler um die Ecke ordern.http://www.teneues.com/shop-de/the-watch-book1.html

Rezension: Eau_de_Parfum #for_her_ l_absolu #Narciso_Rodriguez

Narciso Rodriguez schreibt über seinen neuen Duft: "Die Idee für l´absolu war es, einen ganz speziellen Duft mit einem Hauch von Geheimnis zu kreieren.  for her l´absolu verkörpert die ultimative Weiblichkeit."

Das klingt vielversprechend.  

Das Eau de Parfum befindet sich in einem für Narciso Rodriguez typischen Flakon, der sich in tiefem Aubergine zeigt. Dies ist die neue Farbe für die Duftlinie. 

Aubergine war eine der ersten Farben des Designer-Hauses Rodriguez. Seither ist dieser Ton ein essentieller Bestandteil in der sich immer weiterentwickelnden Firmengeschichte geworden. 

Die Flakons der "for her" Duftlinie erinnern an chinesische Schnupftabakflaschen und präsentieren sich wie ein Kunstgegenstand. Dies geschieht durch das raffinierte Farbdesign und die Lichtdurchlässigkeit, die den Flakon geheimnisvoll erglühen lassen. 

Sprüht man den Duft aufs Handgelenk, um einen ersten Eindruck davon zu erhalten, nimmt die Nase das Absolute des Jasmins, aber auch Moschus, weiche Ambernoten sowie glatte holzige Noten von Sandelholz und Patchouli in der Tiefe wahr. 

Die Komposition "for her absolu" zelebriert weibliche Stärke und Empfindsamkeit auf verführerische Weise. 

"for her  l`absolu"  ist ein sehr warmer Duft,  der sich als  besonders angenehm  im Herbst und Winter erweist.

Empfehlenswert. 

Helga König

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Im Fachhandel erhältlich