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KoEptYs- Eau de Parfum


Der sehr edel anmutende Karton des Parfums KoEptYs in Anthrazit als Grundfarbe, dazu mattes Silber und ein Hauch von Weinrot beeindruckt durch sein streng geometrisches, dezentes Dekor. Dieses setzt sich im Flakon fort und beweist in seiner Linienführung viel Geschmack, der auf den Inhalt neugierig macht. 

Das herausragende Nischenparfum ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen dem französischen Rapper #Booba und dem Haut Parfümerie Haus #Nejma. Dabei sollte man wissen, dass Booba zu den erfolgreichsten Rappern Frankreichs zählt. Sein Stil leitet sich vom afro-amerikanischen Gangsta-und Hardcore-Rap an. Der derzeit im Miami lebende Musiker hat zudem die Modemarke "#Ünkut" und das Label "#Tallac_Records“ gegründet, was für seine vielfältigen Interessen spricht. 

Der Begriff KoEptYs leitet sich von dem lateinischen Wahlspruch "Annuit Coeptis" ab, der auf der Rückseite des Siegels der USA zu lesen ist. Es handelt sich  hierbei um eine Abwandlung eines Hexameterverses aus Vergils Epos Aeneis. Dort heißt es im Vers 625 des neunten Buches: "Iuppiter omnipotens, audacibus annue coeptis." ("Mächtigster Jupiter, sei dem kühnen Beginnen gewogen."*) 

Für den Duft wurde dieser Begriff ein wenig verändert. Aus dem C wurde ein K. Die Buchstaben E und Y werden groß geschrieben, weil sie Bezug nehmen auf den bürgerlichen Namen Boobas: Elie Yaffa. 

Der Rapper besitzt eine große Affinität für edle Düfte und hat sich von der Gründerin von #Nejma, Marie –Lise Bischoff, in die Duftwelt des Hauses einführen lassen, um anschließend an der Parfümausarbeitung und Konzeptdefinition  seines Duftes mitzuarbeiten. 

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass "Street Art" die Haute Parfümierie in Sachen Modernität neu inspiriert hat, während Nejma den Rapper dazu motivierte, eine neue Kategorie zu kreieren: das Promi-Nischenparfüm. 

KoEptYs gehört der Duftfamilie: orientalisch, holzig an. Seine Kopfnoten betören durch Weihrauch, Zimt, Rosa Pfeffer und Bergamotte. Während sein Herz Jasmin, Veilchenblätter, Maiglöckchen und Sandelholz entfaltet. Die Basis schließlich beeindruckt durch Benzoe, Patschuli, Vanille und Kokosmilch. 

Dieser Duft ist sehr edel und beeindruckt durch seine subtile Zurückhaltung, die nur sehr feine Düfte besitzen und der Haut ein sinnliches Geheimnis schenken, das es individuell  zu entlocken gilt.

 Maximal empfehlenswert 

Helga König 
 Eau de Parfum Vapo 100ml –Preis UVP:  € 96.--

KoEptYs ist in ausgewählten Fachparfümerien erhältlich. 

Exklusiv-Vertrieb über www.isisparfums.de

*Wikipedia: siehe Annuit Coeptis

Rezension: Mode und andere Neurosen- Katja Eichinger, Blumenbar


#Katja_Eichinger, die Autorin dieses Buches, studierte am Britisch Film Institute und war Journalistin in London u.a. für Vogue, Dazed & Confused als auch für die Financial Times tätig.

"Mode und andere Neurosen" ist ein intellektueller und dabei kurzweiliger Spaziergang durch die Welt der Mode und deren Verirrungen. Untergliedert in zehn Kapitel, beginnt die Autorin mit einem Zitat aus Goethes "Die Leiden des jungen Werther" und macht in ihren kritischen Modebetrachtungen immer wieder deutlich, dass es für sie noch andere Welten gibt als die der schnelllebigen Mode-Hypes, nicht zuletzt: Die Welt der Philosophie, der Literatur und der Psychologie. Um wirklich den Zeitgeist zu erfassen, muss man in der Lage sein, Zusammenhänge, die hier bestehen, zu begreifen. Katja Eichinger vermag das brillant und ist erfreulich entspannt und weltläufig dabei. 

In der Welt, so erfährt man, ist sie viel herumgekommen, gewiss, ein Grund für ihre Toleranz so manchen Modetorheiten gegenüber, die sie im Buch thematisiert. Das Anekdotische verleiht ihren Texten übrigens eine charmant authentische Note. So schreibt sie im 1. Kapitel u.a. von einer zufälligen Begegnung mit dem Philosophen Jürgen Habermas, der einst den Grundstein für die moderne Kommunikationstheorie gelegt hat. Sie erinnert an dessen Kyoto-Rede und zitiert dessen Freiheitsdefinition, um zugleich auf dessen Sneakers aufmerksam zu machen, ein Paar Nike vom Modell "Free Ultra", die er bei dieser zufälligen Begegnung trug. (Anbei seine Definition von Freiheit: "Der Handelnde ist frei, wenn er will, was er als Ergebnis seiner Überlegung für richtig hält. Als Unfreiheit erfahren wir nur einen äußeren Zwang, anders zu handeln, als wir nach eigener Einsicht handeln wollen.")  

Kurios, dass Freiheit die Essenz eines Turnschuhs ist, weil man mit ihm jeden Bewegungsdrang uneingeschränkt ausleben kann. Das große Thema von "Streetwear", unter dem der Begriff Freizeitmode zusammengefasst ist, begreift sich als frei sein von Zwängen, die allerdings durch entsprechende Modediktate des „must have“ konterkariert werden. Wie Eichinger so zutreffend anmerkt, zeigt der Vormarsch der Streetwear, dass Freiheit mehr denn je zu einem vermarktbaren Gut geworden ist. 

Tiefenpsychologisches schreibt die Autorin  u.a. über Handtaschen und erläutert, weshalb Designertaschen zum weiblichen Statussymbol geworden sind: "Wo männliche Statussymbole penetrieren wollen, zeichnet sich die Statussymbolik der Designerhandtasche durch "impenetrability" aus. Sie ist unbezwingbar, undurchdringlich. Steif und rigide. Sie macht sich rar. Wie ein gutes Mädchen oder eine Trophäenfrau"

Die Autorin reflektiert auch das relativ neue Phänomen des Selfie, das als Inbegriff des Narzissmus und eines zwanghaften Selbstdarstellungstriebs gilt. In diesem Zusammenhang schreibt sie über Influencer, die ständig neue Fotos von sich liefern, um die eigene Popularität aufrechtzuerhalten. 

Facelifting als Folge von neurotischer Bildbearbeitung folgt als weiteres Thema und hier macht Eichinger eine Beobachtung, die bemerkenswert ist. Ab einem gewissen Alter geht es Frauen, die sich liften lassen, nicht mehr darum, von Männern wahrgenommen zu werden, sondern eher um die Anerkennung innerhalb ihrer Gruppe von ähnlich Operierten. Es sei insofern ein soziales Spiel. 

Selbstobjektifizierung sei schwer mit Selbstliebe und Selbstakzeptanz vereinbar, denn Objektifizierung bedeutet, der Körper werde für andere konsumierbar gemacht.  Genau so ist es.

Neurotisches zum Thema Bart und auch zu Tätowierungen ist eine weitere Facette des derzeitigen Zeitgeistes. Während Mode und die damit verbundenen Indentitätsmerkmale austauschbar sind, werden bei Tatoos Identitäten auf die Haut tapeziert, bei denen kein Wechsel mehr möglich sei. So geben Tatoos Halt gegen Beliebigkeit.

Wechsel gibt es bei Fast Fashion pausenlos, gewollt ist, dass man rasch und viel wegwirft, damit man viel konsumieren kann. Fast Fashion sei der wichtigste Modetrend der letzten Jahre. Kein anderer Trend habe einen größeren und unmittelbareren Einfluss auf unser Verhalten, Realitätswahrnehmung, die globale ökonomische Struktur und die Natur. Fast Fashion sei exzessives, sehr bedenkliches  Konsumverhalten. 

Über all das und anderes mehr liest man in den Essays von Katja Eichinger viel Erhellendes und freut sich über ihren nonchalanten, ich sage es nochmals, sehr weltläufigen Stil, der das Buch zu einem Lesevergnügen der besonderen Art macht 

Sehr empfehlenswert 

Helga König

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Rezension: VOGUE- Das Kleid- Jo Ellison-Prestel



Alexandra Shulman, Chefredakteurin der britischen Vogue verrät im Vorwort, worum es in diesem wunderschönen Bildband geht: "In diesem luxuriösen Buch schöpft Jo Ellison aus der Fülle der Vogue-Archive. Sie zeigt, wie Roben über Jahre hinweg mitunter verblüffend ähnlich bleiben.“ 

In der Einführung dann erfährt man, was ein Kleid, oder genauer gesagt, eine Robe ausdrückt, welchen Platz sie in heutiger Zeit einnimmt. Ihr Bestreben sei es, dass ihre Trägerin brillant, amüsant, charmant, elegant, vor allem aber schön werde. Darüber hinaus führten Roben Frauen in die Welt der Modefantasien, in denen sie Märchenheldinnen, antike Göttinnen, junge Mädchen oder Supermodels sein können.

Roben seien in der Lage eine Vielfalt von Gefühlen und Stimmungen zum Ausdruck zu bringen. Obschon seit dem Erscheinen der ersten Nummer der Vogue, Frauen das Recht, Hosen zu tragen, errangen, ist die Robe aus der Zeitschrift noch immer nicht hinwegzudenken, wenn auch die Gelegenheiten sie zu tragen, immer weniger werden. 

Im vorliegenden Bildband werden in nachstehenden fünf Rubriken wundervolle Roben gezeigt. Zudem gibt es eine Fülle von Hintergrundinformationen, die die Fotos begleiten. 

Bei den Rubriken handelt es sich um: 

Klassisch 
Märchenhaft 
Dramatisch 
Dekorativ 
Modern 

Die klassischen Roben stammen aus unterschiedlichen Jahrzehnten und sind nicht selten stilistisch von der Antike inspiriert. Vorgestellt werden die Kleider von namhaften Modellen. Man erfährt stets den Namen des Fotografen, Designers, des Models und des Jahres aus dem das Modefoto stammt.

Märchenhafte Roben müssen außergewöhnlich sein. Das bedeutet, bodenlang, sodass es bei jedem Schritt raschelt. Bestehen sollten sie auf Taft, Seidenbändern und Glitzerschmuck. Auch hier wieder werden Roben aus unterschiedlichen Jahrzehnten gezeigt. Darunter ein Foto aus dem Jahre 1946, aufgenommen von Cecil Beaton. Die 20 Jahre alte englische Prinzessin Elisabeth und ihre Schwester Margret sind hier mit märchenhaften Kleidern aus Chiffon von Norman Hartnell zu sehen. Beeindruckend auch ein Foto von Adolphe de Meyer aus dem Jahre 1921, das eine Braut zeigt. Der Designer des Kleides ist nicht bekannt, auch die fiktive Braut ist namenlos. Wunderschön ist  weiterhin ein märchenhaftes Kleid, das Kate Moss trägt. John Galliano hat es für Christian Dior designt. Die zauberhafte Aufnahme stammt von Craig Mc Dean und entstand im Jahre 2006. 

Dann sind da die dramatischen Roben. Hier erzählt #Vogue Geschichten, die Kleider erklären. Mitunter geht es darin nur um eine Farbe oder um ein Detail, das sich in der Saison durchsetzt. Beeindruckend hier ein Foto von Regan Cameron aus dem Jahre 2005. Hier sieht man die Hollywood-Queen Cate Blanchett in einer weinroten Robe. Drama pur. 

Dekorativ sind Roben dann wenn Art déco ins Spiel kommt. Vogue hat sich für Art déco und dessen stilisierte Silhouetten mit jugendlichem Esprit begeistert. In den 1980er Jahren griffen Designer erneut auf Art déco zurück. Traumhaft ein Foto, das Kim Bassinger in einem Chanel-Kleid zeigt, aufgenommen von Herb Ritts im April 1989. 

Zum Schluss dann "modern": Das moderne Kleid deutet mitunter einen Stilwechsel an. Mitunter macht eine besondere Schnitttechnik oder eine spezielle Verarbeitungtechnik ein Kleid außergewöhnlich. Auch hier wieder werden zahlreiche Beispiele gezeigt. Besonders witzig finde ich ein Schürzenkleid aus Papier von der Stylistin Charlotte Stockdale, das diese gemeinsam mit ihrer Assistentin und deren Mutter, einer Musterschneiderin für die Vogue entworfen hatte. Lachlan Baily hat es 2007 aufgenommen. 

Alles in allem ein großartiges Buch für Menschen, die Freude an Mode haben und verstehen wollen, dass Roben das Beständige in der Unbeständigkeit der Modewelt verkörpern. 

Maximal empfehlenswert

Helga König

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Rezension: Advanced Style- Der Stil der reife Jahre- Ari Cohen- Midas .




Seit 2008 teilt der Fotograf und Autor #Ari_Seth_Cohen seine Fotos und Interviews mit der ganzen Welt. Seine Faszination für Mode kennt keine Grenzen. Den umtriebigen Blogger inspirieren vor allem ältere Leute und hier primär Frauen, die er auf seinem Blog "#Advanced_Style" und nun auch eindrucksvoll im vorliegenden Buch vorstellt. Hier nämlich werden Menschen über 60 zu Stilikonen. Sie zeigen bunt, extravagant und ausdrucksstark ihre Outfits und gehen selten mit dem Stilempfinden der zeitgenössischen Mode konform. Dabei machen sie deutlich: Persönlicher Ziel, Eleganz und Älterwerden, das passt zusammen 

Begonnen hat der Fotograf vor zehn Jahren auf den Straßen New Yorks – heute bereist er unterschiedliche Orte, um auf diese Weise interessante, modeaffine Menschen ausfindig zu machen.

Ari Seth Cohen assoziiert mit Alter nachstehende Adjektive "erfahren", "weise" und "hochentwickelt". Deshalb auch stellt er durch seine Fotos die Stereotypen in Sachen Altern und Alter in Frage. 

Die abgelichteten Personen sind in Geist, Lebenshaltung und Kreativität alle jung geblieben. 

Man lernt Aris Großmutter Bluma kennen, eine sehr elegante Dame, der ebenfalls überaus bemerkenswerte andere Frauen folgen. Den Anfang nimmt die über 100 jährige Rose, die dezent gekleidet, um so ausdrucksstarker rüberkommt und deren Motto "Mehr sein, weniger scheinen" sich in den Fotos von ihr bestätigt. 

Über die Farbenfreude, die nicht wenige der älteren Damen in ihrem Outfit dokumentieren, staunt man und über die stilistischen Besonderheiten, die erkennen lassen, welche Lebenserfahrungen sie gemacht haben.  Da auf Text fast vollständig verzichtet wird, wird man sensibilisiert, alles Wissenswerte den Bildern zu entnehmen.

Wer kommt einem stilistisch entgegen? Meine Favoritinnen sind sehr dezent und dabei ästhetisch hinreißend gekleidet, zwei ältere Damen mit intellektueller Ausstrahlung, mit denen Gespräche sicher vielversprechend sind.

Im Buch gibt es natürlich eine Fülle von Paradiesvögeln. Am besten gefällt mir hier #Tziporah_Salamon. Sie ist Favoritin bei Modebloggern und das populärste Gesicht wöchentlicher Stil-Zeitschriften. Ihr Stil ist mir zwar fremd, jedoch finde ich sie  in ihrer Aufmachung sehr  flippig.

Nicht zu vergessen, der Satz der Stil-Komplizinnen "The Idiosynctratic Fashionistas": Junge Frau, auch du wirst eines Tages eine alte Frau sein. Mach dir deshalb keine Sorgen, keine Panik. Und sorge dich nicht ums Altwerden. Jede Ära stärkt den Charakter."

Ein  gelungenes Buch. Macht Spaß, es zu studieren.

Maximal empfehlenswert.

Helga König

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Rezension: Peter Lindbergh. Dior (mehrsprachig) Gebundenes Buch – von Martin Harrison (Autor), Peter Lindbergh (Fotograf)



Der hier vorliegende zweibändige Prachtband im farblich dazu passenden Schuber ist eine Zusammenarbeit von: 

Peter Lindbergh (1944-2019), der ein Meister seines Fachs war, dessen Name sich für immer in die Fotografie-Geschichte eingeschrieben hat. Das ist einerseits durch sein Shooting fürs erste amerikanische Vogue-Cover unter Leitung von Chefredakteurin Anna Wintour geschehen-dabei handelt es sich um das Foto einer Gruppe junger Frauen, die kurz darauf zu den Supermodels der 90er-Jahre werden sollten – als andererseits aufgrund zahlreicher Ausstellungen in berühmten Institutionen wie dem Victoria & Albert Museum in London und dem Centre Pompidou in Paris. Einzelausstellungen gab es unter anderem im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin, das Bunkamura-Museum in Tokio und das Moskauer Puschkin-Museum für Bildende Künste. 

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Martin Harrison ist Kunst- und Fotografie-Historiker sowie Ausstellungskurator und der CO-Autor des Werkes. Mit Künstlern wie Linda McCartney und Peter Lindbergh arbeitete er gemeinsam an zahlreichen Projekten und Ausstellungen. forscht zudem seit zwanzig Jahren über Francis Bacon und gab 2016 den Catalogue raisonné des Künstlers heraus. 

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Martin Harrison hat in den 1980 und 1990er Jahren gemeinsam mit Peter Lindbergh an mehreren Projekten gearbeitet. In den Essay "Peter Lindbergh Stil-Zyklen" unterstreicht Harrison, das die Bilder Lindberghs Momentaufnahmen einer endlosen Erzählung seien- ein Ausloten dessen, was ein einzelnes Bild darzustellen und zu implizieren vermag.

Harrison bezeichnet die Fotos von Lindbergh als kreativen Dialog zwischen diversen Modernen des letzten Jahrhunderts und der aktuellen Moderne; der Neo-Avantgarde, wenn man so möchte. Der entscheidende Aspekt seines Stils entstamme seiner  humanistischen Auffassung und zeige sich in seiner Haltung Frauen gegenüber, die seine Modelle waren und die er porträtierte. Seine stille Revolution habe darin bestanden, diese so natürlich wie nur möglich zu zeigen. Das hat dazu geführt, dass die Modelle ein tiefes Vertrauen ihrem Fotografen gegenüber ausstrahlten. Sein Wunsch nach Natürlichkeit sei mit der Ablehnung der künstlichen Attitüde einhergegangen, die der Mode üblicherweise anhafte. 

Die Idee der Dokumentation der 70-jährigen Geschichte des Modehauses Dior im Jahre 2018 bestand darin, in den Straßen New Yorks 80 Kleider zu fotografieren, die beispielhaft für die Entwicklung des Hauses stehen. 

Dazu mussten Kostüme von unschätzbarem Wert aus dem Dior-Museum per Sicherheitstransport nach Manhattan geschafft werden. Weil in der Atmosphäre nicht alles planbar war, sind manche Aufnahmen unscharf und manche Frauen undeutlich zu erkennen, andere wiederum gestochen scharf und unmittelbar. 

Ich teile mit Martin Harrison die Meinung, dass alle gemeinsam viel Vitalität ausstrahlen und einfach atemberaubend schön sind. 

Was erwartet den Betrachter? 

Hier zitiere ich TASCHEN

"Inmitten des Trubels am Times Square glänzt Alek Wek im makellosen Bar-Kostüm von 1947, jenem berühmten Ensemble, das den frühen Stil des Hauses definierte. Klassische „Lindbergh-Schönheiten“ wie Saskia de Brauw, Karen Elson und Amber Valletta bewegen sich durch Menschenmassen und unter Gerüsten hindurch, spiegeln sich in Gebäudefassaden – gekleidet in Haute Couture, die Christian Dior noch von Hand fertigte, bis hin zu neueren Entwürfen von Maria Grazia Chiuri. 

Ein Spiel der Kontraste, das den Ambitionen dieser Stilübung jederzeit gerecht wird: Peter Lindberghs typisch monochrome, aber auch farbige Fotos heben auf meisterhafte Weise die Silhouetten, Feinheiten und Texturen jedes Kleidungsstücks hervor. 

Lindbergh selbst ist in dieser zweibändigen Publikation in jeder Hinsicht präsent. Auf allen Produktionsstufen hat er eng mit TASCHEN zusammengearbeitet. Band eins enthält 165 bislang unveröffentlichte Bilder, dazu eine Einführung von Martin Harrison. 

Band zwei würdigt Lindberghs langjährige Verbundenheit mit dem Pariser Modehaus DIOR. Dafür stellte er mehr als 100 Fotografien zusammen, von Haute Couture bis zu Herren- und Damenkonfektionen, die ursprünglich in renommierten Zeitschriften wie Vogue oder Harper’s Bazaar veröffentlicht wurden.

Für die Gestaltung der Bände zeichnete Lindberghs langjähriger Artdirector und enger Freund Juan Gatti verantwortlich. Eine atemberaubende Hommage an das zeitlose Zusammenwirken von Haute Couture und Fotografie". 

Ja, genau so ist es. Traumhaft schöne Frauen in ebenso schönen Kleidern von Dior werden hier auf eine geradezu schlichte Art präsentiert. Das unterstreicht das Edle der Motive, macht jedes Foto zu einem Highlight und  verschafft dem Fotografen einen  Platz im  Olymp. 

Maximal empfehlenswert .

Helga König

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#FEMME – Der neue Damenduft von #La_Biosthétique/Paris



#FEMME – Das Duftprofil


Kopfnote: Litschi, Davana, Freesie, Zitrusnoten und Pfirsich
Herznote: Rosen, Osmanthus, Iris und Jasmin
Basisnote: Vetiver, Holzakzente, Patschuli, Vanille, Ambra und Moschus

"FEMME" Eau de Parfum von #La_Biosthétique ist ein neuer, hinreißend betörender Duft des Berliner Star-Parfümeurs #Geza _Schön.

Mit „FEMME“ orientiert sich der Meister der subtilen Duftkompositionen an der Extravaganz klassischer Chypre-Düfte. Deren Besonderheit beruht auf dem verführerische Kontrast zwischen frischen Zitrus-Akkorden, einem warmen, holzigen Fond und intensiven blumigen Elementen.

Mit seinem zitrisch-fruchtigen Auftakt aus #Litschi, #Zitrusfrüchten und #Pfirsich suggeriert "FEMME" eine angenehme Frische und zugleich eine heitere Leichtigkeit, die in der Folge durch ein bezauberndes Blumenbouquet seine elegante Sinnlichkeit entfaltet.

Das geschieht durch den Duft der samtigen Rose, des wilden Jasmin und dem lieblich nach Pfirsich duftenden Osmanthus, aber auch durch die Iris, die übrigens die Lieblingsblume von Geza Schön ist.

Er sagt: "In meinen Augen ist die Iris ein besonders magisches Produkt der Natur, da sie wie kaum eine andere Pflanze einen ungemein weichen und pudrigen Effekt in Düften erzielt".

Damit diese pudrige Note auch zur vollen Entfaltung kommen kann, wählte Geza Schön die Duftkomponenten für die Basisnote sehr bedächtig aus.

Neben zwei weiteren präferierten Inhaltsstoffen des Parfümeurs – Vetiver und Holznoten – verleiht Vanille einen Hauch von Süße.  Patschuli sorgt für den leicht orientalischen Kick und Ambra sowie Moschus schenken eine warme, würzige Tiefe. 

Der wohlig-warme, verführerische und dabei sehr elegante Duft überzeugt speziell jetzt in der kühlen Jahreszeit. Sehr sinnlich! Fantastisch!

Maximal empfehlenswert.

Helga König

Der neue Damenduft FEMME ist in La Biosthétique-Salons (www.labiosthetique.de/salonsuche) oder online unter www.labiosthetique.de erhältlich.

Rezension: Wir lieben Schmuck- Mira Wiesinger-Callwey

Mira Wiesinger stellt in ihrem reich bebilderten Buch 21 Frauen und Männer vor, die ein Faible für Schmuck haben und untergliedert diese Persönlichkeiten in:

Die Extrovertierten
Die Modischen
Die Macherinnen
Die Markanten
Die Detailverliebten
Die Eigenwilligen
Die Kreativen

Darüber hinaus lernt man Wissenswertes zu Schmuckklassikern und liest ebenso Wissenswertes über Uhrenklassiker und ihre Geschichte. Brauchbare Stylingstipps werden zudem vermittelt und es werden große und kleine Onlineshops als auch "Schmucke-Instergram-Accounts" benannt.

Prägende Namen für die Schmuckgeschichte, auch deutsche Manufakturen im Bereich Schmuck sowie Informationen zur Materialkunde runden dieses sehr informative Werk dann ab.

Die vorgestellten 21 Personen, über die man stets Näheres erfährt, vermitteln nicht nur Styling Tipps, sondern berichten auch über ihre Lieblingsschmuckstücke. Dies zu lesen ist kurzweilig und informativ zugleich.

Wer noch nicht weiß, was in keinem Schmuckkästchen fehlen sollte, sollte das Kapitel "Must Haves" genau studieren. Hier erfährt mehr zur Perlenkette, zu Kreolen, zum Siegelring, zu Schlangen-Schmuck und anderem mehr, nicht zu vergessen auch zum Modeschmuck, dessen Vorteile  bereits Cocco Chanel lobte.

Dann erfährt man, wer berühmte Klassiker wie etwa die "Rose von Piaget" oder das "Ei von Faberge" erfunden hat, liest zudem historisch Wissenswertes über Uhrenklassiker wie die "Tank von Cartier" oder die "Portugieser von IWC" und darf diese bestaunen.

Sehr gut sind die Schmuckbetrachtungen im Hinblick auf einzelne Persönlichkeitstypen, ob nun sportlich, traditionell, elegant, feminin, verführerisch, kreativ oder aber dramatisch. Nicht alles passt zu jedem und nicht mit allem fühlt man sich wirklich wohl.

Zu wem passt nun eine Brosche?  Wann fühlt man sich damit wohl?

Das Kapitel zu Vintage- und antikem Schmuck sollte man nicht überblättern, sondern genau so sorgfältig studieren wie die Seiten davor.  Hier nämlich erhält man einen stilistischen Überblick der Epochen, Formen, Farben und Materialien.

Was noch? Infos zu großen Namen wie #Boucheron, #Bulgari, #Cartier, #Tiffany und  zu anderen mehr machen neugierig, aber auch die Präsentation von deutschen Schmuckherstellern wie etwa #Thomas_Jirgens aus München oder auch von #Johanna_Hundt, die den Lesern nachstehenden Gedanken mit auf den Weg gibt:"Verändern sich die Werte unserer Gesellschaft, müssen sich die Produkte anpassen."  In diesem Satz steckt viel Wahrheit. Schmuckgeschichte ist diesbezüglich sehr erhellend.

Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja: Vorgestellt werden zudem deutsche und internationale Designer.

In die Materialkunde auf den letzten Seiten sollte man sich zuallererst vertiefen, denn dann ist man bestens vorbereitet, auf all das, was man sieht und liest. Erwähnt sei noch, dass die Edelsteinschliffe und Fassungsarten sehr gut thematisiert werden, man auch über Perlen viel Wissenswertes erfährt.

Wer Freude an schönem Design hat und sich gerne ausgiebig zu einem Thema informiert, wird dieses Buch öfter zur Hand nehmen und immer wieder darin lesen. Wer gerne staunt, ist hier genau richtig.

Maximal empfehlenswert.

Helga König

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Rezension: Iris Apfel Accidental ICON- Stilist keine Frage des Alters-Midas Collection

Die 98 jährige amerikanische Geschäftsfrau und Innenarchitektin Iris Apfel, die auch als Stilikone bekannt ist, hat das reich bebilderte Buch ihrem verstorbenen Ehemann, mit dem sie 66 Jahre verheiratet war und zugleich ihren Eltern gewidmet. 

Zunächst erklärt sie- und das geschieht mit viel Pepp-, womit sie nicht gerechnet hat in ihrem bemerkenswert interessanten Leben, so etwa, mit über 90 Covergirl zu sein oder auch mit ihrem Gesicht für Kosmetikhersteller "herzuhalten" oder dass jemand eine Doku über ihr Leben drehen würde und diesbezüglich für einen Emmy nominiert wird. 

Die lebensfrohe Iris erzählt in diesem Buch zahlreiche kurzweilig zu lesende Episoden aus ihrem ereignisreichen Leben. Dabei darf man sich immer wieder visuell (mittels Zeichnungen, Fotos aus ihrem privaten Umfeld und aus Werbekampagnen) in ihren Stil vertiefen, der vor allem originell und farbenfroh daherkommt. 

#Iris_Apfel ist unangepasst, wie sie schreibt, war es immer und umgibt sich gerne mit Dingen, die ihr beim Anschauen Spaß machen. Sie weiß, dass sie Stilempfinden hat und meint, dass man zunächst wissen muss, wer man ist, um seinen Stil zu finden. 

Spannend zu lesen, sind ihre Gedanken zum Leben und Kleiden. Sie gehört zu den Menschen, die wissen, dass man etwas riskieren muss, um viel zu erreichen und deshalb auch Improvisationstalent haben sollte.

Iris Apfel schreibt von ihrer großen Liebe, ihrem Gatten Carl Apfel, mit dem sie 66 Jahre  gemeinsam lebte sowie viele Jahre auch  arbeitete und verrät ihre Geheimnisse für eine lange und glückliche Ehe. Die umtriebige Amerikanerin hat im Laufe ihres Lebens namhafte Persönlichkeiten kennengelernt und erzählt diesbezüglich auch kleine Anekdoten, so über den charmanten Jazz-Musiker Duke Ellington. 

Über Farbe, die sie sehr schätzt, hat sie in privates Manifest geschrieben und insofern ist es nicht verwunderlich, dass sie- ganz Frau-  sich auch  über Lippenstift und hier über ihre Lieblingsfarbe auslässt. 

Die studierte Innenarchitektin, die sogar schon im Weißen Haus gearbeitet hat, ist ein kritischer Geist und meint deshalb, dass die Technologie eine ganze Generation junger Leute ruiniert habe. Sie habe Kindern ihrer Kindheit beraubt, denn sie würden nur noch zu Knöpfchendrückern. 

Dass Iris Apfel ungewöhnliche Brillengestelle mag, ist kein Geheimnis und dass sie gern reist, ist Insidern auch nicht unbekannt. Von ihren Reisen erzählt sie ebenso nonchalant wie von ihren Lebenseinstellungen.

Bemerkenswert  ist  ihre Meinung zu Kreativität. Sie ist für sie ein großartiges Ventil für Emotionen und halte uns glücklich und gesund.

Das Leben von Iris Apfel hört bis heute nicht auf kreativ zu sein, das ist die Quintessenz des Buches. Wen wundert es da, dass sie nicht über ihr Alter nachdenkt, sondern lieber Dinge unternimmt, durch die sie ihren Mitmenschen etwas zurückgeben kann, so etwa als Gastprofessorin an der University of Texas in Austin. 

Ein tolles Buch, Klugheit und Lebensfreude pur. 

Sehr empfehlenswert 

Helga König

 Im Fachhandel erhältlich
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Stil ist keine Frage des Alters (Midas Collection)

Rezension: #T_mat_Masaki_Paris

#T_mat_Masaki_Paris ist eine Kreation des Designers #Masaki_Matsushima, die er während eines Aufenthalts in Paris entworfen hat. Der Modemacher anspruchsvoller, minimalistischer Kleiderkollektionen hat sich im Gestalten modischer Kleidung für jeden Tag, von sehr hoher Qualität einen Namen gemacht.

Deshalb auch sind seine weißen Baumwoll-T- Shirts - trotz ihrer Schlichtheit -einfach einzigartig und dabei eine Augenweide für Ästheten. 

Masaki Matsushimas Zielgruppe besteht, das nebenbei bemerkt, aus den Menschen, die #Harmonie und #Rhythmus in einem unstrukturierten #Design lieben. 

Auffallend ist der gelungene gläserne Flakon in Kirschrot, der in seiner geometrischen und dabei handlichen Form stilistisch gelungen ist. Er lässt bereits erkennen, dass ein edler Inhalt auf verwöhnte Nasen wartet und der neue Duft "T-mat; Masaki-Paris" von der T-Mat-Kollektion des Designers inspiriert worden ist. 

Dieser hat das feminine Eau de Parfum gemeinsam mit dem Parfümeur #Jean_Jacqes entwickelt. Es basiert auf dem Grundgedanken "#JUNG und #FRISCH" und genau dies vermitteln Farbe und Form des Flakons bereits auf interessante Weise. 

Die #Duftpyramide von T-mat; Masaki-Paris setzt sich aus folgenden Noten zusammen: 

Kopfnoten: #Zitrone, #Mandarine, #Minze, #Birne 
Herznoten: #Maiglöckchen, #Freesie, #Alpenveilchenblume
Basisnoten: #Kristallmoschus, #Gourmand_Akkord. 

Der fruchtig-blumige Duft mit herben und spritzigen Tönen des Akkords sorgt für reine Momente des Vergnügens und vermittelt auf betörende Weise den Gedanken an einen schönen Sommertag. 

Eau de Parfum Vapo 10 ml- Preis UVP: € 19.— 
Eau de Parfum Vapo 40 ml- Preis UVP: € 52.— 

Masaki ist in ausgewählten Fachparfümerien erhältlich.
Exlusivertrieb über: Isis Parfums- www.isisparfums.de

Rezension: Dress like a #Parisian- #Alois_Guinut-#Prestel

Die Autorin dieses reich bebilderten und hübsch illustrierten Buches ist Alois Guinut. Sie hat am renommierten Pariser Institut Francais de la Mode studiert und war lange Jahre als Trendscout in der Modebranche tätig. Mittlerweile betreibt sie ihren eigenen Style Coaching und Personal Shopping Service. Darüber hinaus haben Le Figaro und der Observer schon über sie berichtet, was viel über ihren Bekanntheitsgrad aussagt.

Die Illustrationen im Buch hat Judith van den Hoek realisiert. Sie arbeitet als Modeillustratorin u.a. für #Prada, #Hermès und #Burberry. Ihre Illustrationen sind weltweit in Style-Magazinen veröffentlicht worden.

Bei diesem Nachschlagewerk handelt es sich um einen #Style_Guide für perfekten französischen Chic. In der Einführung liest man zunächst, was den Look der Parsienne ausmacht, um dann etwas über die Pariserin und ihre Farben zu erfahren. Wie man informiert wird, sollen die Damen dort ein ausgeprägtes Faible für neutrale Farben besitzen. Um welche Farben es sich konkret handelt, erfährt man natürlich auch. Dann werden über einige Seiten neutrale und helle Farben in  der Kleidung näher erörtert und Tragetipps gegeben. Man liest, was wozu passt, so etwa zu Beige oder Nudetönen, lernt Farbe richtig einzusetzen und Komplementärfarben zu verstehen. Von Pastelltönen über Knallrot bis hin zu einem richtigen Mix wie auch Glanz und Glitter bleibt nichts ausgespart.

Die Pariserin und ihre Muster  sind ein weiteres Thema. Hier gilt es, die richtige Wahl zu treffen, sich zu entscheiden zwischen auffällig und dezent. Man lernt etwas über abgestimmte Muster und auch dem Kontrast dazu. Nicht unproblematisch ist das Mustermix. Da gilt es mancherlei zu beachten. Darüber wird gottlob sehr gut informiert. Dann geht es um Streifen, Punkte, Leo-Prints, Blumenmuster, Karomuster, sehr ausgefallene Prints wie auch Grafik-T-Shirts, die gut zu Jeans passen, zu formeller Kleidung  nach meiner Meinung  - bei allem Mut- jedoch eine Altersfrage sind.

Sehr lesenswert ist das Kapitel "Die Pariserin und ihre Silhouette". Alois Guinut schreibt, dass der Schnitt der Kleidung die Persönlichkeit der Parisienne noch deutlicher widerspiegele als die Farben oder die Muster. Gezeigt und näher beschrieben werden deshalb strukturierte Mode, figurbetonte Mode, weiche als auch fließende und lange sowie kurze Kleidung. Hohe und flache Schuhe sind im Hinblick auf die Silhouette ein Thema. Hier erfährt man, wozu bestimmte Schuhe mit bestimmten Absätzen passen. Dann  liest  man Wissenswertes über Gürtel und wie man sie trägt. Über feminine Noten und androgyne Optionen kann man sich kundig machen und sich alsdann den Basics der Pariserinnen zuwenden. Hierzu zählen Trenchcoats, coole Jacken, Blazermäntel, Kleider natürlich auch Jeans. Erläutert werden Schnittformen von Jeans und Details. Hier auch liest man, dass kleine Gesäßtaschen den Po runder wirken lassen. Blusen kommen zur Sprache, zudem T-Shirts. Diesbezüglich werden Muster, Details, Stoffe und Schnitte thematisiert. Zu den Basics zählen elegante Tops, zeitlose Pullover, Blazer und manch anderes mehr. Tragetipps zu all diesem sind überaus erhellend. Ebenfalls erhellend ist das Kapitel über Stoffe. Hier erhält man eine kleine Materialkunde und kann sich dann in Stoffe vertiefen. Spannend auch ist, was die Autorin über Gürtel und Schals, Handtaschen, Schmuck, Brillen und andere Accessoires schreibt und welches Make- up die Pariserin liebt. Dazu kommen noch Infos über die vielen Styles der Parisiennes.

Kurzum, es handelt sich um einen wunderbaren Ratgeber, in dem erläutert wird, wie man sich seinem Körpertyp und seinem Hautton gemäß sinnvoll kleidet. Dies alles macht das Buch für alle, die den Pariser Chick lieben, zu einem kleinen Juwel.

Sehr empfehlenswert

Helga König

Im Fachhandel erhältlich

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Dress like a Parisian: Der Style-Guide für perfekten französischen Chic